Disco-Hustle


Tauchte 1974, als die Discoszene sich wandelte (Neuformierung des Paartanzens), in Deutschland als "Philadelphia-Rock" ("Philly Sound") auf. Eine Variante ist der Three Count Hustle oder International Hustle (s.u.). Während der gleichzeitig in Deutschland entwickelte Disco-Fox im Grundschritt an den früheren Schieber und an Swing erinnert, ist der Hustle-Grundschritt identisch mit der Anordnung der Taps und Schritte für Double-Rock. Das Tanzgefühl ist aber, schon weil andere Musik vertanzt wird, ein ganz anderes. Grundfiguren (in allen "Touch-Dances" fast identisch): Unterarmdrehungen nach rechts und links und Wickelfiguren (z.B. Körbchenwickeln mit Linkskörbchen, Rechtskörbchen und Streichelkörbchen, "die Brezel".). Es werden auch Figuren aus klassischen Tänzen entlehnt, z.B. der "Tango-Dip" (Dame beugt rechtes Knie und hebt linken Oberschenkel als Gegengewicht zur Rücklage des Oberkörpers). Ausser der üblichen Tanzhaltung (gelockert und gesenkt wie im Blues) gibt es für alle Hustle-Arten die Doppelhandfassung; wenn dabei Grundfiguren im Drehen getanzt werden, spricht man von "Windmill". Nachdem der Disco-Hustle in New York ein wahres Hustle-Fieber ausgelöst hatte, wollten die Könner bald kompliziertere Wickelfiguren und schnelle Drehungen einbauen, was im Latin-Hustle (s.u.) noch besser möglich war.